Mozart – Knödel – „l’histoire vit“ – viel Geschichte und ein wenig Kulinarik

Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg „l’histoire vit“ – viel Geschichte und ein wenig Kulinarik

Germanisches Nationalmuseum di Norimberga „l’histoire vit“ – tanta storia e un po‘ di delizie culinarie

Germanisches Nationalmuseum à Nuremberg „l’histoire vit“ – beaucoup d’histoire et quelques délices culinaires

Germanisches Nationalmuseum Nürnberg mit den

Säulen der Menschenrechte; Bildrechte: GNM

Dürer Originale – Kaiser Karl der Große und Kaiser Sigismund

Food, Art and Photo – Reiner Grundmann

Germanisches Nationalmuseum – Fotos: Bernd Bachmann

P R O L O G

Mozartknödel aus Südtirol – wieder war das Buch „33x Knödel“ aus dem Athesia Verlag mein Mentor – sind eine verführerisch süße und raffinierte Kleinigkeit aus Südtirol, könnten aber durchaus auch in Wien oder Salzburg entstanden sein – jene Städte, die man mit Mozart und Vater Leopold Mozart am ehesten in Verbindung bringt. Liebe ich doch den Film über Ihn „Amadeus“ schon seit Wirtschaftsschulzeiten in den Jahren 1980 bis 1983.

Drei mal oder öfter habe ich ihn allein in Nürnberger Kinos gesehen und später immer wieder auf DVD, Tom Hulce als W.A. Mozart, Elizabeth Berridge als Constanze Mozart und Jeffrey Jones als Kaiser Franz I. von Österreich. Im Film gelangt eine andere Salzburger Pralinenspezialität zu Weltruhm, die Antonio Salieri, seines Zeichens Hofcompositeur, der Constanze Mozart servierte – Capezzolini di Venere, Venusbrüstchen.

Z U T A T E N

..click to enlarge – anmausen zum Vergrößern.

  • 50 g Butter
  • 50 g Staubzucker heißts in Österreich – Puderzucker bei den Piefkes ;o)
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Msp. Zitronenschale
  • 1 EL RUM
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 400 g Topfen (Quark)
  • 150 g Toastbrösel
  • Marzipankugeln / Kartoffeln..meine Ergänzung zum Buchrezept

Füllung:

  • 100 g Nougat

Für das Finale:

  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Zitronenschale, gerieben
  • Salz
  • 100 g Weißbrotbrösel
  • 40 g Butter
  • 50 g Pistazien, gehackt
  • 80 g Zucker
  • Puderzucker zum Bestreuen (Staubzucker)
  • Himbeeren oder andere Früchte zum Garnieren
  • Minze zum Garnieren
  • Honig

Z U B E R E I T U N G

Die Butter haben wir aus dem Kühlschrank genommen und sie durfte auftauen (..soll ja Zeitgenossen geben, die nie auftauen, vielleicht liegts an mir ;o) …die Butter war mir gewogen.) Nach wenigen Stunden war sie warm und – ja – butterweich. Diese, auch wenn sie nicht ausdrücklich darum gebeten hat – vermischen wir mit Staubzucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz , mit dem Schneebesen oder der Rührmaschine quirlen wir die Masse etwas schaumig, geben Eier mit Topfen – was in Österreich der Quark ist – dazu und rühren nochmals.

Toastbrotbrösel haben wir schon mit einer feinen Reibe gemacht – aus trockenem Toastbrot ;o), sonst funktioniert das mit dem Reiben nämlich nicht – und geben sie zu, wie in der Zutatenliste bemessen. Die Masse stellen wir etwa dreißig Minüten kalt.

Die Topfenmasse teilen wir in 12 Stücke, drücken sie etwas flach und geben jeweils ein Stückchen Nougat und eine Marzipankadoffel dazu, verschließen alles gut und formen Knödel.

Wasser kochen wir mit Vanillezucker, Zitronenschale und Salz auf und lassen die Knödel darin kochen.

Weißbrotbrösel lassen wir in weiterer Butter leicht anrösten. Vermischen wollen wir (…woher will ich wissen, dass Ihr wollt – davon hängts aber ab ;o) …merke: den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen schleift es dahin.) also: Vermischen wollen wir die Weißbrotbrösel mit gehackten Pistazien, dem Zucker und wälzen die gekochten Mozartknödel darin. (..möchte ich mich in Weißbrotbröseln, gehackten Pistazien und Zucker wälzen? – kommt vielleicht drauf an, wer mich dann mit einem solcherart gesüßten Knödel verwechselt ;o)

Mit Staubzucker bestreuen wir nun das Knödel – warum erinner ich mich jetzt eines Spruches von Julius Cäsar – lasst dicke Männer um mich sein – das trifft in beiden malen nicht meine Vorlieben – aber vielleicht sind dicke Männer in sich ruhend und strahlen das auch aus? Ein vollkommener Ersatz für Yoga, Qui Gong, Tai Qui und vegane Ernährung? – Wer weiß? Eventuell reichen mir auch schon dicke süße Knödel, um bei mir die Einheit Ying und Yang zu restaurieren?

Wenn ich also morgen aufwache, und das Gefühl habe, ich bin nicht zertrümmert – warns die Knödel, garantiert ;o) Wolfgang Amadeus… du warst ein genialer Komponist und tief gefühlsbegabter Mensch, der vollständig in sich ruhte. Deine Musik gibt mir ein Stück meiner Selbst zurück – Deine Knödel auch, selbst, wenn sie nicht aus Deiner begabten Feder geflossen sind.

Es waren Köche aus Südtirol, die das Rezept reanimierten – eine Hommage an Dich.

P.S. …man muss Mozart hören und italienischen Rotwein trinken – sonst versteht man es nicht. Jedenfalls nicht sofort. Seine Klavier- und Oboenkonzerte haben mich beim Schreiben begleitet und ein sehr gefälliger Bardolino.

divertiti a essere un ragazzo o una ragazza

D A S – B U C H

Titel: 33 x Knödel: So genießt Südtirol

Autoren: Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser, Helmut Bachmann

Verlag: Athesia Tappeiner Verlag

Verlagslink: https://www.athesia-tappeiner.com/de/9788868395780

ISBN: 978-88-6839-578-0

KLICK on me – hier gehts zu den Rezepten,

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