Petti di pollo al forno con pomodorini e mozzarella di bufola e timo

Food, Photo and Art

Hühnerbrüste mit Tomaten aus dem Ofen in Rotwein und Thymian zu Büffel – Mozzarella

Petti di pollo al forno con pomodorini al vino rosso al timo e mozzarella di bufola

Poitrines de poulet du four au thym tomates et vin rouge et mozzarella de bufflone

Food, Photo and Art – Reiner Grundmann

Rezept – Ute Andorfer

Florenz

Quelle: Pixabay, free

Quelle: toon pool

P R O L O G

„Italien, das ist für viele Menschen deutscher Muttersprache ein Sehnsuchtsort erster Kategorie, viel mehr als Griechenland, das ehemalige Jugoslawien oder gar Spanien. Italien, das sind Kindheitserinnerungen an Adriastrände, später verliebte Wochenenden in Venedig, für Ältere Erholung und Genuss in der Toskana oder im Piemont. Und immer das Licht, der Süden, die Wärme, die Menschen, das Essen – die italienische Reise, sie gehört spätestens seit Goethe zum kollektiven Emotionen-Schatz des deutschsprechenden Menschen.

Die Frage, ist – wie kann man ein Land lieben, das in ständiger Auflösung begriffen zu sein scheint, ein Land, in dem in weiten Teilen die Mafia die Zügel in der Hand hat, auch beim Büffel – Mozzarella – ein Land in dem ein Sylvio Berlusconi scheinbar tun und lassen konnte was er wollte, ebenso wie Benito Mussolini Jahrzehnte vorher.

Die Antwort ist bei dieser Frage in etwa so schwer zu finden und bleibt so unbeantwortet wie etwa die, „warum so viele Männer und Frauen nicht voneinander lassen können, obwohl sie einander zur Verzweiflung treiben.

Wir lieben es eben. Dieses Italien. Und die phantastischen Rezepte aus allen Regionen von Venezien, über die Toskana, Umbrien, Ligurien, die Lombardei, das Piemont, Südtirol, Sardinien und Korsika ebenso wie die Abruzzen, Kampanien, Kalabrien und Sizilien. Und Rom ja, Rom, die ewige Stadt mit neun Hügeln im Süden und Südosten, mit dem Römerhafen Ostia und Fiumicino, dem internationalen Verkehrsflughafen im Westen aber auch dem Fischerort Fiumicino, wo ich ein halbes Jahr gelebt und gearbeitet habe.

Enthält Textauszüge aus dem Artikel „Mamma, Mussolini, Mozzarella“ der Wiener Zeitung.

Bocca de la Verità – der Mund der Wahrheit, in Rom, mit Olga….aaaahm Audrey Hepburn.

Quelle: Pinterest

Die Hand soll uns abgebissen werden, wenn das eine Lüge ist:

Ti amo, bella Italia.

Z U T A T E N

  • 2 Packungen Strauchtomaten – Ute Andorfer hat Kirsch- und Olivenparadeiser genommen – der Paradeiser ist die Tomate in Österreich.
  • 2 Hühnerbrüste, gesamt ca. 200 g (Ute hat 4 genommen)
  • 2 Zweigerl vom Thymian oder 1 bis 2 TL gerebelten Thymian
  • 2 Knoblauchzehen, Ute hat sie brutal zerrieben – ich hab mir erlaubt sie zart und gewaltfrei zu hacken. ;o)
  • 150 g Mozzarella – nur original vom Büffel (di bufola mit Siegel sagt mein Sohn)
  • 1 bis 2 EL brauner Rohrzucker oder Rohzucker
  • Olivenöl, ich hatte fertiges Rosmarinolivenöl, obwohl ich das nicht so gern habe, wenn Zutaten schon fix und fertig sind – da fehlts an der Kreativität – aber einem Geschenk schaut man nicht in die Flasche.
  • trockener Rotwein nach Bedarf, wenn die Tomaten nicht ausreichend Flüssigkeit liefern – 50 ml bei mir
  • ebenso selbst gemachter Rinder- oder Kalbsfond / Brühe, dunkel, 1 Tasse bei mir
  • bunter Pfeffer aus dem Mörser, grob bis fein gemahlen
  • Salz
  • Meersalz bei Tisch und der restliche Rotwein zur Sondernutzung
  • Salzbuttertoast oder Ciabatta

Z U B E R E I T U N G

Originalempfehlungen und Rezept von Ute Andorfer, nebst meiner Anmerkungen.

Gestern schnell die kühlen Temperaturen ausgenutzt, um pollo al forno mit Mozzarella und Thymian zu schmurgeln.

In einen Topf gebe ich Kirsch- und Olivenparadeiser, zwei zu einer Paste geriebene Knoblauchzehen, etwas braunen Zucker, Salz, Olivenöl und frischen Thymian. Der Topf kommt bei 150 Grad Umluft in den Ofen und ich schmore die Paradeiser vor, bis sie mir gefallen und noch nicht zerfallen sind.

Die Hühnerbrüste (4 Stück) schneide ich der Quere ein paar Mal ein und würze sie mit Salz und Pfeffer.

Ich lege sie zu den Paradeisern, und gare sie etwas darin, zuletzt schalte ich noch die Grillfunktion dazu.

Wenn das Huhn fertig ist, hole ich den Topf aus dem Ofen, platziere im Topf den Mozzarella und streue noch frischen Thymian darüber.

Dazu reiche ich Ciabatta zum Auftunken des Saftes!

Anmerkung: Ich hatte wie gesagt nur zwei Brüste vom Huhn, die auch quer eingeschnitten wurden, um mehr Sud zu haben und auch für ein etwas kräftigeres Aroma goss ich Rotwein und Rinderbrühe an. Der Ofen hatte bei mir 160 Grad Umluft, statt der Grillfunktion entnahm ich die Hühnerbrüste dem Topf und nutzte eine Pfanne mit wenig Olivenöl, um die vorgegarten Hühnerbrüste rasch und kurz zu bräunen, bevor ich sie zurück zu den Tomaten gab. Mangels frischen Thymians nahm ich gerebelten.

Bravissimo Ute Andorfer. Molto gentile. Il mio nome è Reiner Grundmann

KLICK on mechanic Duck – hier gehts zu den Rezepten

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