…a little Starter. Pilze und Kirschen

A little Starter – Pilze und Kirschen. „Gruß aus der Küche“

Une petite entrée – champignons et cerises. „Salutations de la cuisine“

Un piccolo antipasto: funghi e ciliegie. „Un saluto dalla cucina“

Food, Photo and Art – Reiner Grundmann

Rezeptanregungen: „Burger Unser“ ….das Standardwerk.

P R O L O G

Hatten oder haben Sie schon einmal ein Koch-Buch an der Backe kleben, ach was sag ich, ist es untrennbar mit Ihnen verwachsen? Nein? Ich schon.

Ich möchte trotzdem nicht in einer 15 – stündigen Operation davon amputiert werden, auch wenn mit einer Abstoßungsreaktion von diesem Kulinarikum in diesem Leben nicht mehr zu rechnen ist.

Machen Sie nicht den gleichen Fehler wie ich, kaufen Sie es nicht, fassen Sie es nicht an. Allein Die Bilder und die speicheltreibenden Zutatenlisten, die Liebe, die Phantasie, die in den Burgern, den Beilagen, den Saucen, den Fotografien, den Beschreibungen liegt ist Klebstoff für Jahrzehnte und genauso fesselnd wie verführerisch.

Unfassbier.

Ich werde noch Jahre damit beschäftigt sein, alle Facetten und Nuancen zu ergründen, alle geheimen Verstecke der Ingredienzen zu erforschen, die Düfte, die es der Kücheninsel zu entlocken gilt, gierig in mich aufzusaugen.

Ja, André Brüggemann von Krautjunker hat recht, Brötchen darf man nicht kaufen, man MUSS sie selber machen – dieses Buch und seine Räzäpte verdient noch mehr Aufmerksamkeit, es sind eine ganze Reihe Rezepte für die ausgefallensten Bunbrötchen darin, aber auch für Belgische Waffeln, Naans, Käse-Buns, gedämpften und auch Brandteig-Bun, Laugen-Bun und und und.

Darüber hinaus entdeckt man jede Nuance fleischlicher, schweinischer, seafoodlastiger, chickeniger und sogar annalenakonformer Patty-Kreationen, die das rinderverwöhnte Genießerherz höher schlagen lassen ja und latürnich auch das. Rind.

Ein Tischlein deck dich für alle, die wissen wollen, warum nach McDonalds, den Brüdern Grimm und Burger King noch lange die kulinarische Wüste Grobi nicht erreicht ist, sondern allenfalls das Ufer für den Aufbruch in neue Burgerwelten. Auch ohne Märchen erzählen zu müssen.

Nein ich verrate nicht wo ich es hairhabe.

Dem Callwey-Verlag würde auch nie in den Sinn kommen, sich da unbelichteten Dilettanten allzu leichtfertig an die Brust zu werfen mit seinem Wissen…oops, schon isses raus. Callwey schenkt uns diese Bibel der 1001 Food-Truck Phantasien zur allein seligmachenden täglichen Verwendung.

Wahlspruch.

„Wissenschaft ist nur eine Hälfte. Glaube der andere“

So überlässt Callwey es weiterhin Jedem selbst, der glaubt er könne „Burger“ ohne das Buch gelesen zu haben oder wisse schon alles.

(….psssst, 45,– Euro sind ein Trinkgeld für dieses Buch, selber schuld wenn sies verkaufen.)

Z U T A T E N

  • 100 ml Kirschsaft, Morellenfeuer von Nahmen empfiehlt das Kochbuch, wir haben den Saft aus dem Glas genommen.
  • 2 EL Ahorn- oder Agavensirup
  • 2 EL Balsamicoessig, 13 Jahre alt sagt „Burger Unser“…ein dunkler Guter sollts schon sein.
  • 4 EL Olivenöl zum Anmachen und zum Anbraten
  • 150 g Shiitakepilze (laut Rezept)
  • 150 g Pfifferlinge (laut Rezept)
  • 100 g Kräuterseitlinge (laut Rezept)
  • Wir haben genommen, alternativ: 200 g Champignons, 50 g getrocknete Pfifferlinge, aufbereitet
  • 100 g Kirschen, entsteint
  • etwas Meersalz
  • Pfeffer, ganz, grob gestoßen (das Rezept nimmt Tasmanischen Pfeffer)
  • 1/2 Bund Petrasilie, grob geschnitten – wir haben hier kräftig variiert und Thaibasilikum, ganz genommen
  • 3 EL Pekannüsse, karamellisiert
  • Rohrzucker, braun zum karamellisieren.

Z U B E R E I T U N G

Den Kirschsaft und Agavensirup ließen wir mit etwas braunem Rohrzucker einkochen bis eine sirupartige Konsistenz entstand, dann montierten wir mit Balsamessig und Olivenöl ein Dressing daraus.

Die über Nacht eingeweichten Trocken-Pfifferlinge und die gescheibelten Schampingpongs brieten wir in einer Pfanne mit etwas Olivenöl goldgelb und gaben die Kirschen dazu.

Mit Meersalz und Pfeffer schmeckten wir alles fein ab und marinierten es mit dem Kirschsaft – Balsamico-Dressing.

Zum Schluss schmeckten wir nochmals mit Pfeffer und Meersalz ab, wers mag und auch zu Hause hat, gibt jetzt fein gehackte glatte Petersilie dazu und 3 EL von den karamellisierten Pekannüssen. Der Sirup und / oder brauner Rohrzucker halfen uns beim Karamellisieren, aufpassen, dass nix schwarz wird und die Nase mitreden lassen, es duftet äußerst fein, wenn die Nüsse fertig sind.

Die Kirmes lässt grüßen.

Tatsächlich sind die Pekannüsse beim degoustieren genial. Es macht den Kirsch-Pilz-Salat schön crunchy und gibt ein hervorragendes Mundgefühl.

Mit Basilikum oder Thaibasilikum garnieren. Servieren.

Nussig, rustikal, süsslich, herzhaft, exotisch – fein. Lust auf mehr?

Die Pilzsuppe soll auch sehr gut sein – Anthony hat sie empfohlen. ;o)

„Hi, my name is Candy, Enjoy your starter – have you made your choice already for the main-course?“

KLICK on Photo – hier gehts zu den Rezepten.

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