The famous Oklahoma fried Onionburger

Burgermania – spartanische Zutaten, gigantisch im Geschmack

Burgermania, spartan ingredients – gigantic in Taste

Burgermania – Ingrédients spartiates, gigantesques en goût

Food, Photo and Art – Reiner Grundmann

Food truck logo by 123.rf
mise en place mit Zwiebeln und Ziegenkäse

P R O L O G

Kombüse auf der SS Afrika by Wikipedia

Die genaue Entstehung des Wortes „Hamburger“ ist nicht überliefert. Sicher ist, dass die erste Silbe „Ham“ nichts mit dem englischsprachigen „Ham“ zu tun hat. Vielmehr leitete es sich aus dem Kurzwort für gebratenes Hackfleisch (hamburger steak) ab, das Hamburger Einwanderer im 19. Jahrhundert einführten.

Es gibt dazu konkurrierende Theorien über den Ursprung des Hamburgers:

In Hamburg gibt es das sogenannte Rundstück warm, bestehend aus einem Weizenbrötchen („Rundstück“) mit einer Scheibe Braten darin, das mit Bratensoße übergossen wird. Auf den Auswandererschiffen aus der Hansestadt sei nun eine Variante des Rundstücks, warm, als Beefsteak, einer Hackfleischfrikadelle mit Eigelb, in die USA gelangt.

Den ersten Hamburger servierte wahrscheinlich 1900 als „steak sandwich“ der „Louis‘ Lunch“ des deutschen Einwanderers Louis (Ludwig) Lassen in New Haven, auf Toastbrot.

Auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis wurden solche Hackfleischbrötchen – noch ohne „er“-Endung – nachweislich als „Hamburg“ verkauft.

In einem US-amerikanischen Kochbuch von 1842 taucht der Begriff Hamburger Steak für ein Steak aus Rinderhackfleisch, auch als britisches minced meat auf. Das Hacksteak nannte man auch „Steak nach Hamburger Art“, benannt nach der norddeutschen Stadt.

Eine weitere Theorie besagt, dass in den ersten Jahren der Besiedelung der USA (vor dem Aufbau der Rinderzucht) importiertes Rindfleisch (vornehmlich über den Hamburger Hafen, mit Stangeneis gekühlt) ein Luxusgut war, das Slangwort Hamburg bezeichnete allgemein Rindfleisch gehobener Qualität; diese sollte also hervorgehoben werden.

In der DDR-Küche war der Begriff Grilletta gebräuchlich.

Den ersten Hamburger servierte wahrscheinlich 1900 als „steak sandwich“ der „Louis‘ Lunch“ des deutschen Einwanderers Louis (Ludwig) Lassen in New Haven. Er bestand aus Rinderhackfleisch (englisch:  ground beef), das von zwei Toastbrotscheiben bedeckt war. Die Imbissbude steht auch heute noch im Zentrum von New Haven (261 Crown Street). Dort wird immer noch der Hamburger in seiner ursprünglichen Art – mit Zwiebeln, Tomaten und Käse, jedoch ohne Senf oder Ketchup – serviert. Louis Lassen hat angeblich um 1900 einem eiligen Gast mit diesen Zutaten belegtes, gegrilltes, aus nicht verkauften Steaks selbst hergestelltes Hackfleisch zwischen zwei Toastscheiben serviert. Der Gast war begeistert, und eine neue Form des amerikanischen Sandwichs war, so die Geschichte, geboren.

Die wichtigste Zutat des Hamburgers ist der Patty. Für die optimale Zubereitung ist es wichtig frisches Rinderhackfleisch zu nutzen, denn idealerweise sollte der Burger auch medium (Kerntemperatur unter 60 bis 65 °C) gebraten werden können. Daher sollte man auch auf Fertigware als gefrorene Bratlinge verzichten (wie sie beispielsweise in der Fast-Food Industrie verwendet werden). Außerdem raten Experten dazu, relativ grob gewolftes Hack zu nehmen, mit einem Fettanteil von 15–20 %.

Beim Formen des Patties sollte nur leichter Druck ausgeübt werden, das sorgt für eine lockere Konsistenz und ein zartes Ergebnis. Keinesfalls sollte die Fleischmasse vorher durchmengt werden (beispielsweise um Gewürze unterzumischen). Das unterscheidet den Hamburger-Patty von der Frikadelle.

Ein Hamburger kann sowohl auf einem Grill als auch in der Pfanne optimal gegart werden. Wie auch bei Steak gilt: Je durchgegarter der Patty, desto fester und zäher wird er.

Neben dem Hamburger ist der Cheeseburger (mit geschmolzenem Cheddar Käse) ein Klassiker. Das Brötchen (Bun) ist in der Regel aus Briocheteig gebacken. Zu den weiteren üblichen Zutaten gehören Salatblätter, dünne Tomatenscheiben, Ketchup, Mayonnaise und Senf sowie Gewürzgurken und Zwiebeln.

Ganz spartanisch kommt allerdings der Oklahoma fried Onion Burger daher, Rindfleischpattie, Tomate, Cheddarkäse, Burger-Bun, Butter, Pfeffer, Salz.

Z U T A T E N

mise en place mit Cheddar

  • 1 Scheibe „American Style“ Toast Brot oder einen selbstgebackenen Burger-Bun
  • 120 g Frisches Rinderhack (entweder vom Hofeigenen Metzger oder als Hack vom dry aged Beef in der Luxusversion) wichtig ist der Fettanteil – er sollte hoch sein.
  • 1/2 bis 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 dicke Scheiben von der Altenburger Ziegenkäserolle, das Original ist mit würzigem Burger-Cheddar in Scheiben
  • 1 frische Tomatenscheibe
  • Uncle Heinzens Ketchup (…wer nach Oklahoma kommt und überleben möchte, der sollte keinen Ketchup zum Onionburger bestellen, außer er möchte sterben.)
  • fleur-de-sel
  • Schwarzer Pfeffer aus dem Mörser, grob geschrotet
  • Butter
  • Butterschmalz

Z U B E R E I T U N G

Rinderhack portionieren und zu einem flachen Pattie drücken und formen. Zwiebel und Knoblauch schälen, Knoblauch grob hacken, Zwiebel fein aufblättern.

Toastscheibe mit Butter bestreichen und in ganz wenig Butterschmalz in der Pfanne leicht bräunen. Zur Seite stellen.

Zwiebeln und Knoblauch so tief es geht in den Rinderpattie drücken. Ziegenkäsescheiben ebenfalls leicht mit andrücken.

Butterschmalz in der Pfanne zerlassen und heiß werden lassen. Den Pattie erst von der Oberseite kräftig anbraten (Herd Stufe 6 bis 7) vor allem die Zwiebeln vertragen eine schöne kräftige Farbe, …dann wenden und die Unterseite auch noch schön bräunen – ca. 2 bis 3 Minuten, der pattie wird naturgemäß immer ein wenig locker aufgehen, dann formt man ihn mit einem großen Löffel oder Messer nach.

….mit Ziegenkäse.

…in dieser Variante treffen sich Käse und Zwiebelpattie erst im Ofen, auf dem bun.

Pattie mit Knoblauch, Zwiebeln und zerlaufenem Ziegenkäse vorsichtig auf dem gebutterten und gebräunen Toast placieren, eine Scheibe Tomate dazu, 5 bis 6 Minuten bei 200 Grad in den Ofen, und Ketchup separat reichen – eine hommage an den Oklahoma Burger, der wirklich fast nur mit dem Rinderhack, den Zwiebeln und dem Cheddar auskommt

Alles noch mal gerne kräftig mit dem Pfeffer und vorsichtigst mit dem fleur de sel würzen und servieren.

Sieht nach nix aus – is aber ne Geschmacksbombe – vor allem tragen der Ziegenkäse und die gebratenen Zwiebeln hier die Hauptlast und bieten Zündstoff für Zunge, Gaumen und Gemüt.

Heute hab ich noch mal statt mit Zwiebeln mit den feineren Schalotten plus 1 Knoblauchzehe, statt der Ziege mit drei, statt einer Scheibe Cheddar, und einer Tomate gezaubert. Dieses mal kam auch ein Bun zum Einsatz, den ich nächstes mal auch noch selber backen werde. Den Käse im Ofen nicht komplett zerlaufen lassen, so sehen die das in Oklahoma.

Dazu ein dunkles oder Rotbier oder einen kräftigen trockenen Wein – voila, der Abend ist gerettet.

Enjoy your food.

Oklahoma Onion Burger mit Cheddarkäse-Scheiben
Oklahoma Onion Burger mit Ziegenkäse – ja wo isser denn? Geschmolzen und im Pattie verlaufen.
KLICK on Food Truck – hier gehts zu den Rezepten.

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