Das Biohuhn vom Klaus H. aus R.

Klaus Hackers Biohuhn mit Zitronen, Knoblauch und Thymian

Pollo organico di Klaus Hacker con limoni, aglio e timo

Klaus Hackers poulet bio aux citrons, ail et thym

Arbeitersiedlung in Röthenbach an der Pegnitz um 1950, Stadtmuseum Conradtyhaus

Biohuhn mit Zitronen, Knoblauch und Thymian. Dazu: Baguette
Photo: Klaus Hacker




Heute wollen wir rausfinden, was der Klaus Hacker aus Röthenbach an der Pegnitz alles macht.

Der Klaus, wie man ihn kennt. Fröhlich. Gesellig. Menschlich. Immer gut für ein nettes Gespräch.

„…Singen kann der Klaus Hacker aber auch, nicht nur reden. Musik ist dem Klaus das Wichtigste – dann kommt erst mal lang nichts – und dann liebt er gut und international zu kochen.

Und wenn er mit dem Singen und Kochen fertig ist, genießt der Klaus die Ruhe und die selbstgebastelten Delikatessen. Das muss auch mal sein. In der Küche ist er nämlich sein eigener Herr und trinkt auch mal einen guten Wein.

P R O L O G

„Nach dem schweißtreibenden Allstar Konzert, gestern im Schwan, hatte ich mal wieder Lust zu kochen………im Ofen geschmortes Biohuhn mit Zitronen, Knoblauch und Thymian, dazu selbstgemachtes Baguette. Als Nachtisch gabs türkischen Milchreis – Sütlac. …….Als Kochwein wählte ich einen Fior di Lago von Bulgarini (…den trinkt der Koch beim Kochen) meinem bevorzugter Winzer von Luganaweinen. Zum Essen entkorkte ich dann einen Roero Arneis vom Marchesi Incisa della Rocchetta aus Rocchetta Tanaro (Piemonte)“

Roero Arneis vom Marchesi Incisa della Rocchetta aus Rocchetta Tanaro (Piemonte)“

Was ist Sütlac? Nichts anderes als Milchreis. Je nach Geschmack kommen Früchte, Kreuzkümmel, Vanille oder Kardamom hinein.

Sütlac von yasemin.com

Die Allstars, das sind die Röthenbach Allstars, die Band von dem Klaus. Gespielt haben sie im Weißen Schwan, eine Gaststätte mit Saalbau, wo traditionell und so lange ich mich erinnere schon immer heiße Rockkonzerte tobten.

Als ich ihn gefragt hab, ob das Gericht sehr arbeitsintensiv ist, sagte der Klaus:

„Ja, das Huhn schmort ruhig vor sich hin, um das Baguette musst du Dich immer wieder kümmern…….und dazwischen halt der türkische Milchreis, aber der ist weiter keine Kunst. Ich hab noch eine kleine rote Zwiebel im Ganzen mit rein…….Kannst gern posten, Reiner. Länger und das Highlight ist eigentlich das Baguette……“

Mach ich Klaus.

Z U T A T E N

Der Klaus hat nur für sich selbst gekocht.

Für das Huhn

  • 1 ganzes Biohuhn, in acht Teile zerlegt
  • 4 – 5 Knoblauchzehen
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 scharfe grüne Chilischoten ohne Kerne
  • 1/2 unbehandelte Zitronen
  • 1 Handvoll Thymian
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • etwas Weißwein
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 Petersilienzweiglein als Garnierung

Für den Salat

  • eine Handvoll Rucola
  • frische Tomatenviertel
  • Knoblauch
  • Olivenöl oder Kräuteressig
  • Crema di Balsamico
  • Parmesanraspeln

Z U B E R E I T U N G

Jetzt hat mir der Klaus Hacker natürlich auch noch großzügig verraten, wie er es gemacht hat.

Das zerlegte Biohuhn mit Haut, den Knoblauch, die rote Zwiebel im Ganzen, Zitronenstücke von der halben Zitrone, den gerebelten Thymian, die grünen Chili oder Pfefferschoten und das Olivenöl gab er in eine ofenfeste Form und vermischte alles. Dann opferte er ein halbes Glas Wein – schweren Herzens – und goß es dazu.

Die Form deckte er dann gut ab und schmorte es bei 160 Grad für 2 Stunden auf der mittleren Schiene im Ofen.

In dieser Zeit schreibt man eine Rede, twittert oder verkostet schon mal den Wein. Klaus hat Baguette gemacht.

Photo: Klaus Hacker

Nach 2 Stunden wirft Klaus schlagartig den Kugelschreiber weg, schaltet das I-Phone aus oder schaut noch mal kurz nach dem französischen Baguette. Sofort danach entfernt er die Alufolie von der ofenfesten Form und dreht den Backofen hoch auf 200 Grad.

In den nächsten 30 bis 45 Minuten werden die Hühnerteile dann knusprig braun und alles duftet höchst einladend nach Brathuhn, Zitrone und Knoblauch. Immer wieder kuckt der Klaus dann in seinen Ofen und nach aber maximal 45 Minuten sollte es wirklich knusprig braun sein.

Raus damit und auf den Teller, Petersilien-Garnierung drauf, dazu gibt es das französische Baguette und den Rucolasalat mit Balsamico und Parmesan.

Der Wein hatte schon Gelegenheit zu atmen.

Wenn der Klaus dann nach dem Essen nur noch italienisch spricht – wars gut.

Buon appetito, nessun dorma.

Zum Vergrößern auf die Photos klicken.

Galerie: Impressionen aus Klausens Küche, Ravioli – gefüllte Teigtaschen und Tapas.

Photos: Klaus Hacker

Klaus Hacker und die Allstars, Röthenbach an der Pegnitz


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…hier gehts weiter.

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