Chicken Ananas „Tropicana“

Chicken Ananas „Tropicana“

Pollo all’ananas „Tropicana“

Poulet Ananas „Tropicana“

Food, Text and Art: Reiner Grundmann

Douglas DC 3, wie sie noch in großer Stückzahl in Südamerika flog und fliegt.

Als Fracht- aber auch als Passagiermaschine.

Zuverlässig und unverwüstlich seit über 70 Jahren. Bei uns auch im Einsatz als „Rosinenbomber“ bei der Luftbrücke nach Berlin.


Trinidad, Tobago – Ananas, poulet et riz sur les îles tropicales françaises !!!

Einst stritten sich Franzosen, Briten und Niederländer um die Herkunft und um die Vorherrschaft auf den Inseln. 1989 gab der französische Flugzeugbauer Aerospatiale Socata eine Modellreihe heraus, welche sie nach den Inseln Tobago, Trinidad und Tampico nannte.

Sie erhielten außerdem die Bezeichnung „Revolution“, da 1989 die französische Revolution 200-jähriges Jubiläum feierte.

Aerospatiale Socata „Trinidad“ TB 21 TC

„Ich weiß nicht, wie viele hundert Stunden ich auf diesen wunderschönen Flugzeugen als Verantwortlicher Luftfahrzeugführer fliegen durfte. Sie führten mich durch ganz Europa.“

240 km/h querfeldein sind ordentlich – als Beispiel:
Ein Flug von Nürnberg nach Rostock-Laage dauert exakt 2 Stunden.

Jetphotos

Die Benennung Trinidads erfolgte durch Christoph Kolumbus im Rahmen seiner dritten Reise 1498. Kolumbus benannte die Insel nach der Dreifaltigkeit,einem Begriff aus der christlichen Mythologie.

Die Herkunft des Namens Tobago ist nicht zweifelsfrei geklärt; als am wahrscheinlichsten gilt eine Herleitung vom spanischen Wort für Tabak, tabaco, das sich wiederum nach herrschender Meinung von der Taìno-Bezeichnung für die Tabakpflanze herleitet.

Wappen von Trinidad.
Verliehen von der englischen Königin Elisabeth II. 1962 zur Unabhängigkeit.

Die ursprünglich indianische Bevölkerung (Arawak) ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ausgestorben. Heute machen Indigene nur noch 0,11 % der Bevölkerung aus. Wie überall in der Karibik, wo Plantagenwirtschaft betrieben wurde, beruhte diese auf der brutalen Ausbeutung von Sklaven. Mit der Abschaffung in den britischen Kolonien im Jahre 1834 wurden die Sklaven durch Kontraktarbeiter, vor allem aus Britisch-Indien, ersetzt. Die Arbeits- und Lebensbedingungen dieser Kontraktarbeiter unterschieden sich nur unwesentlich von denen der Sklaverei.

Die Einwohner sind, abhängig davon, welcher Insel sie sich zugehörig fühlen, als Trinidader („Trinidadians“) und Tobagoer („Tobagonians“) bekannt.

Laut Zensus von 2011 betrachten sich etwa 34,2 % der Bevölkerung als Nachkommen der in früheren Jahrhunderten aus Afrika verschleppten Sklaven, circa 35,4 % verorten ihre Vorfahren auf dem indischen Subkontinent und ungefähr 22,8 % sehen sich als „gemischter“ Ethnizität; etwas mehr als 1,4 % haben andere Angaben gemacht, davon sind 0,6 % Weiße(„Caucasian“), 0,3 % chinesischer und jeweils 0,1 Prozent portugiesischer, syrisch-libanesischer sowie indigener Herkunft.

Z U T A T E N

für 2 Personen

mise-en-place
  • 1 reife und süße Ananas
  • 2 Hühnerschenkel
  • 2 EL Chilisauce, süß-sauer
  • Erdnussöl
  • 1 – 2 EL Honig
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL brauner Zucker
  • 4 – 5 Knoblauchzehen für Knoblauchpaste
  • weißer, trockener Kochwein
  • Hühnerfond
  • Basmatireis
  • gerösteter Sesam

Z U B E R E I T U N G

Ananas längs halbieren.

Fruchtfleisch auslösen. In einer Pfanne Oliven- oder Erdnussöl und Butter erhitzen, zerkleinertes und von der Haut befreites Hühnerfleisch von 2 Schenkeln salzen, pfeffern, circa 10 Minuten weich braten und bräunen. Fleisch aus der Pfanne nehmen.

Ananasfleisch, 2 EL Chilisauce sweet-sour, 1 -2 EL Honig, 1 EL Sojasauce, 1 EL braunen Zucker, nebst selbstgemachter Knoblauchpaste von 4-5 Knoblauchzehen in das Öl geben und einige Minuten anbraten.

Die Knoblauchzehen habe ich mit der Schale in Weisswein angegart und dann im Ofen bei 180 – 200 Grad weich geschmort, dabei auf ausreichend Flüssigkeit in der Pfanne achten, sonst „vabrennds“.

Nach ca. 20 – 30 Minuten ist die Knoblauchschale dunkel bis lila und der Knoblauch so weich, dass man ihn mit den Fingern aus der Mumpe pressen kann. Er hat jetzt an Schärfe verloren aber bannig an Aroma gewonnen.


Zu dem Ananasfruchtfleisch, dem Knoblauchpüree und der Sojasauce ca. 120 ml Hühnerfond zugiessen („ha ick frei Schnauze jemacht“) und unter gelegentlichem Umrühren einreduzieren. Zum Schluss Hähnchenfleisch wieder in den Topf geben und gut mit der Sauce überziehen. Mit Reis (..z.B. Basmatireis) in die ausgehöhlten Ananashälten geben und mit geröstetem Sesam bestreuen, für ein schönes Nußaroma.

Es war so viel Arbeit wie es klingt, aber hat sich gelohnt – phantastisch.

Dank an Trischa Fürst.



Buen appetito

Nach einem Rezept aus
TASTY, Südwest-Verlag

KLICK on Photo
…hier gehts weiter.

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